„Besser können die echten Abba auch nicht gewesen sein“, zeigte sich Bürgermeister Franz Büttner fasziniert von der Coverband auf der Bühne. Er war direkt vom Lektorendienst in der Sonntagsvorabendmesse zum Festgelände geeilt, denn „so etwas hat es in Ramsthal noch nicht gegeben“.

Mit der Abba-Revivalband hatte der veranstaltende Weinbauverein voll ins Schwarze getroffen. Etwa 1500 Gäste aller Altersschichten waren gekommen. Da tanzten Mutter und Tochter zu Songs, die Erinnerungen weckten oder von der Jugend heute wieder entdeckt werden. Abba begeistert eben 15-Jährige genauso wie 50-Jährige.

Das zweistündige Non-Stop-Programm ließ keine Wünsche offen. Ob Knowing me, knowing you, mit dem sich Abba 1976 an die Spitze der Charts setzten, das legendäre Mamma Mia, Fernando, Money, money oder Dancing Queen, die Gruppe hatte alle bekannten Songs der vier Schweden auf Lager und brachte sie täuschend echt rüber.

Im Mittelpunkt der Band stehen die beiden Sängerinnen Petra und Birgit. Die beiden Schwestern, die Jüngere blond wie Agnetha und die Ältere dunkelhaarig wie Anni-Frid, sangen schon in ihren Kindertagen die Abba-Songs und begründeten die Abba-Revival-Band mit Sven alias Björn an der Gitarre und Jörg als Benny am Piano. Um den brillanten Abba-Studio-Sound live auf die Bühne bringen zu können, werden sie unterstützt von Bassist Alex und Schlagzeuger Klaus sowie einem Tontechniker. ABBA A LIFE gilt als eine der besten Abba-Revival-Bands. Die Gruppe hat schon in der Schalke-Arena in Gelsenkirchen und im Münchener Olympiastadion gespielt und gibt ihr nächstes Gastspiel in Bielefeld.

„Ausziehen“, ruft einer aus dem Publikum, der es kaum erwarten kann, Agnetha und Anni-Frid in ihrem raffinierten Abba-Kostüm zu sehen, das die beiden Sängerinnen bei den ersten Songs noch unter einem bunten Cape versteckt halten. Doch dann stehen sie da wie Abba live – mit Federboa um den Hals, weißem Glitzerkostüm und hochhakigen Plateaustiefeln. Jede Bewegung passt – ja das ist Abba  a Life.

Die Fans hält es längst nicht mehr auf den Bänken. Dicht gedrängt stehen sie vor der Bühne, tanzen, jubeln und singen mit. Und als The winner takes it all über die Boxen tönt, flackern die Feuerzeuge auf und die Fans liegen sich in den Armen. Die Band bedankt sich bei dem „tollen Ramsthaler Publikum“ mit einem der größten Abba-Hits: Thank you for the music.

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